Sonntag, 28. Januar 2018

Brennholzregal

In unserem Wohnzimmer haben wir im Zuge des Hausbaues ein gemauertes Brennholzregal anfertigen lassen. Es besteht aus drei Segmenten. Etwa die Hälfte des Regales hat eine echte Funktion, der Rest soll einfach nur gut aussehen. Von oben nach unten wird es nützlicher. Das obere Segment enthält nur Dekoration, im mittleren Segment gibt es einen Schubkasten mit Kaminzubehör und im unteren Segment ist eine Brennholzkiste mit Rollen verbaut.


Der Korpus besteht aus Plattenmaterial und der Schubkasten aus Eiche. Es sind alles Reste welche noch vom Treppenbau übrig geblieben sind. In einer gut sortierten Holzwerkstatt verkommt einfach nichts.




Die Brennholzkiste mit Rollen habe ich auch aus Plattenmaterial hergestellt. Den Zuschnitt habe ich mit meiner Rapid-Tischkreissäge gemacht. Das ist, aus meiner Sicht, nicht ihre Stärke. Die Präzision ist gut, der Weg dorthin mühsam. 




Die Blende habe ich massiv ausgeführt. Die Fehlstellen habe ich mit Epoxy gefüllt, zusätzlich habe ich noch Leuchtpulver untergemischt. Sehr interessant, jedoch ist der Effekt eher gering. 






  Und die Gesamtansicht:


Sonntag, 31. Dezember 2017

Kleine Basteleien...

Mein Sohn brauchte, wie üblich, neue Spielzeuge. In meiner Werkstatt liegt ein Buch über Holzspielzeuge, ich denke dieses Buch hat auf meinen Sohn den gleichen Effekt wie auf die großen Kinder die Werkzeugkataloge. Er liest das Buch regelmäßig und sucht sich etwas zum bauen aus.
Den Kipplaster aus dem Buch haben wir, mit vielen Unterbrechungen, über Monate zusammen gebaut. 






Am Morgen des heiligen Abends mussten wir der weltbesten Ehefrau etwas zeitlichen Spielraum für diverse Vorbereitungen einräumen. Wir haben kurzerhand ein Flugzeug gebaut. Das hat ausreichend Zeit benötigt...








Und pünktlich zu Weihnachten wurde auch ein zusätzliches kleines Geschenk für meine Frau fertig. Ein Brillenhalter aus Walnuss.


Donnerstag, 30. November 2017

Dekoration

Für die bevorstehende Weihnachtszeit war es nötig - wir mussten Dekoration herstellen. Bevor überhaupt etwas läuft, sollte die Werkstatt dekoriert werden, bzw. der Werkstattboden. Hauptsache einer hat Spaß...


In unserem Treppenhaus möchten wir einen passenden Akzent an der Wand haben. Eine lokale Floristin wird sich um den Inhalt meiner Rahmen kümmern. Die Rahmen sind aus der gleichen Eichen-Charge wie die Treppenstufen.


 


In unserem Wohnzimmer habe ich den ersten Schwung "Dekor-Brennholz" verbaut. Es gibt insgesamt drei dieser Aufbewahrungen. Die nächsten werden komplizierter, da diese dann Funktionen erhalten. Mehr verrate ich noch nicht.


Dann gab es da noch einen anderen Auftrag, wir mussten einige Dekosterne anfertigen. Dazu haben wir ein paar Schablonen gebaut um anschließend eine ganze Serie davon zu produzieren. Mein Sohn hat das ganze Treiben beaufsichtigt und kümmerte sich um den Verschnitt.


 
 


Dienstag, 31. Oktober 2017

Viel zu tun im Oktober

Es war intensiv im Oktober. Im Norden von Deutschland hat der Orkan "Xavier" gewütet und dabei auch Verwandtschaft von mir nicht verschont. Gleich vier stattliche Bäume hat der Orkan in deren Garten entwurzelt. Die Motorsägen hatten viel zu tun...



Meine Drechselbank, zumindest das Untergestell, habe ich lackiert. Ich habe mich für den Farbton Achatgrau entschieden. Es ist deutlich heller als ich es mir vorgestellt hatte, aber mir gefällt es. Jockel von Jockel-Mechanik konstruiert für mich noch Lagersitze und eine neue Welle. Ich hoffe demnächst die Teile in Auftrag geben zu können. 


Ein kleines Geschenk war noch von Nöten und es wurde ein Teelicht-Halter aus Zwetschge.




Ein Langläufer unter meinen Projekten - Zierholz für mein Brennholzregal im Wohnzimmer. Ich hoffe demnächst auf Begeisterung der Betrachter, aber es dauert noch.


Vor einigen Wochen habe ich eine Sendung von TLT bekommen. Meine Crosscut-Zapfensäge hat jetzt auch ein Medallion. Gefühlt hat die Säge jetzt mehr Kraft, sägt besser, bleibt länger scharf und sieht ganz objektiv noch schöner aus. Vielen Dank an Klaus und Pedder


Was kleines zwischendurch für die Holzwerker-Seele: ein altes Schnitzeisen wollte einen Griff haben und es hat sich gelohnt. Die Klinge lässt sich sehr scharf schleifen und lässt sich sehr präzise durch das Holz steuern. Mein Sohne musste das unbedingt selbst testen und hat sich dabei sehr gut angestellt.





Samstag, 30. September 2017

Fahrwerk Hobelmaschine

Mit der neuen Werkstatt kam eine neue und schwere Hobelmaschine in mein Holzwerkerdasein. Die Hammer A3-41 ist für mich ein riesiger Schritt gewesen, meine alte Hobelmaschine war fast halb so klein und hatte nur ein Viertel des Gewichtes. Obwohl meine Werkstatt viel größer als die alte ist, habe ich immer wieder die Notwendigkeit meine Maschinenpositionen dem Arbeitsablauf, bzw der Werkstückgröße anzupassen. Bei den Hobelmaschinen von Hammer gibt es die Möglichkeit die Maschinen mit einem Hubwagen zu transportieren. Dabei wird ein Hubwagenzinken in die Öffnung in der Mitte gefahren und auf der hinteren Seite nimmt der andere Zinken über montierte Schrauben die Last der Hobelmaschine auf. Während des Hausbaus hatte ich einen Hubwagen und meine Hobelmaschine war dadurch mobil. Seit einigen Monaten war ich leider ohne Hubwagen und daher nicht mehr mobil. Es gibt ein Fahrwerk für die diese Maschine zu kaufen, welches mir aber nicht mobil genug ist.
Ein Glück kenne ich die Internetseite von Dirk Böhmer, ein sehr talentierter Holzwerker und er hat praktischerweise das Problem für seine Hobelmaschine schon gelöst. Seine Maschine ist leider nur etwas leichter. Nach ein paar Wochen des Nachdenkens konnte ich mich dazu durchringen dieses Konzept zu übernehmen und es funktioniert!


Das Konzept sieht absolut keine Veränderungen an der Hobelmaschine vor. Unter die Hobelmaschine wird eine Platte positioniert, in meinem Falle eine missglückte Treppenstufe. Generell habe ich mein Fahrwerk aus Eichenholz gebaut, durch meine aktuellen Projekte sind genügend Abschnitte in meiner Werkstatt und die Eigenschaften sind aus meiner Sicht erstklassig für diese Anforderung. Vor und hinter die Maschine schmiegt sich jeweils ein stabiles Brett an die Maschine an. Dieses Brett habe ich mit durchgehenden M12-Gewindestangen und Dominodübeln gesichert.  



An der Maschine sind an einer Seite Verschraubungen mit Hutmuttern welche genau im Bereich eines solchen Brettes liegen. Diese Verschraubungen habe ich mit Forstnerbohrern ausgebohrt, Fräsen hätte auch funktioniert, bohren war schneller...


Ich bin mit der Lösung sehr zufrieden. Momentan muss ich alle zwei bis drei Wochen die Hobelmaschine verfahren. Sollte das häufiger vorkommen würde ich wie mein Ideengeber eine abriebsfeste Kunststoffplatte unter dem Exzenterhebel anbringen. 


Das ist übrigens mein 100. Blogpost - sollte jemand nicht mitgezählt haben...